Die sichere Speicherung und der kontrollierte Austausch von Daten gehören zu den zentralen Anforderungen kritischer Infrastrukturen. Krankenhäuser, Energieversorger, Behörden und andere Organisationen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen verarbeiten täglich große Mengen sensibler Informationen, von personenbezogenen Daten über technische Dokumentationen bis hin zu sicherheitsrelevanten Unterlagen.
Dabei kommt es nicht nur darauf an, Dateien zuverlässig zu speichern und verfügbar zu machen. Ebenso wichtig sind kontrollierbare Zugriffe, nachvollziehbare Berechtigungen sowie die Einbindung der eingesetzten Lösung in bestehende Sicherheits- und Datenschutzkonzepte.
Speicher- und Kollaborationsplattformen sind ein wichtiger Bestandteil der IT-Infrastruktur. Entsprechend müssen sie in die Sicherheitsstrategie einer Organisation einbezogen und nach denselben Maßstäben bewertet werden wie andere geschäfts- oder sicherheitskritische Systeme.
Unzureichend geschützte Systeme können Datenschutzverletzungen, unbefugte Zugriffe oder den Verlust wichtiger Informationen begünstigen. Für Betreiber kritischer Infrastrukturen ist die Auswahl einer geeigneten Lösung deshalb auch eine strategische Entscheidung.
Organisationen im KRITIS-Sektor benötigen Plattformen, die sich in bestehende Sicherheits- und Betriebskonzepte integrieren lassen und die Umsetzung regulatorischer Anforderungen unterstützen.
Zu den relevanten Kriterien gehören unter anderem:
Insbesondere bei erhöhten Sicherheitsanforderungen ist es wichtig, dass Organisationen die Hoheit über ihre Daten und die eingesetzte Infrastruktur behalten.
Bei der Auswahl einer Speicher- und Kollaborationslösung spielen neben technischen Kriterien auch der Standort der Datenverarbeitung und der rechtliche Rahmen des Anbieters eine Rolle. Werden Daten außerhalb Europas verarbeitet oder unterliegt ein Anbieter zusätzlich außereuropäischen Rechtsordnungen, können weitere rechtliche und organisatorische Prüfungen erforderlich sein.
Regelungen wie der US Cloud Act werfen beispielsweise die Frage auf, unter welchen Voraussetzungen Behörden Zugriff auf Daten verlangen können. Solche Aspekte sollten deshalb in die Bewertung einer Plattform einbezogen werden.
Digitale Souveränität umfasst in diesem Zusammenhang nicht nur den Speicherort der Daten. Auch das Betriebsmodell, die eingesetzten Komponenten, bestehende Abhängigkeiten und die Kontrolle über Zugriffsrechte sind relevant.
OpenCloud ist eine Open-Source-Plattform für Filemanagement und Kollaboration. Der öffentlich einsehbare Quellcode ermöglicht es Organisationen und unabhängigen Stellen, die eingesetzte Software technisch zu prüfen. Sicherheitsmechanismen, Datenflüsse und verwendete Komponenten bleiben damit grundsätzlich nachvollziehbar und müssen nicht allein auf Grundlage der Angaben eines Herstellers bewertet werden.
Der offene Ansatz erleichtert zudem die Anpassung an unterschiedliche technische und organisatorische Anforderungen. Offene Standards und dokumentierte Schnittstellen unterstützen die Integration in bestehende Infrastrukturen und können Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern oder proprietären Ökosystemen verringern.
OpenCloud kann im eigenen Rechenzentrum, in einer privaten Cloud oder als SaaS-Angebot von Partnern betrieben werden. Organisationen können dadurch ein Betriebsmodell wählen, das zu ihren Anforderungen an Datenhaltung, Administration und organisatorische Rahmenbedingungen passt.
Für Betreiber kritischer Infrastrukturen ist die eingesetzte Software immer nur ein Teil der Sicherheitsarchitektur. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Technologie, Konfiguration, Betriebsumgebung und organisatorischen Maßnahmen. Eine offene und flexibel betreibbare Lösung wie OpenCloud kann dazu beitragen, Anforderungen an Datenhoheit, Integration und sichere Zusammenarbeit technisch umzusetzen.
Wie OpenCloud diese Anforderungen technisch umsetzt, zeigt unser →Security-Whitepaper.
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